„Einschwingen von Gitarren“
Alles Voodoo oder was ?
Das „Einschwingen“ von Instrumenten ist wohl eines der heißesten Themen, die unter Musikern oder in Internetforen diskutiert werden. Für viele ist es nach wie vor Voodoo, eine Geschichte aus dem Reich der Sagen und Fabeln. Nur wenige haben inzwischen die Erleuchtung gewonnen, daß ein Vibrationsentdämpfen, denn so heißt das Verfahren richtig, Ihr Instrument klanglich um Welten nach vorn bringt.
Für alle Zweifler möchte ich daher in einer kurzen Exkursion die Grundlagen diese Verfahrens beschreiben. Als Erfinder dieses Verfahrens gilt Prof. Gerhard A. von Reumont. Das von ihm entwickelte Verfahren der Vibrationsentdämpfung wurde 1977 zum Patent angemeldet. Grundlage ist die Erkenntnis, daß jedes Material über innere Eigenspannung verfügt. Nun kann, wie am Beispiel Stahl bewiesen, diese Eigenspannung zu Rißbildungen führen. Also wurde versucht, durch Zuführen von extern erzeugten Vibrationen ( Schwingungen ) im Resonanzbereich, die Eigenspannnung des Materials zu verringern. Dabei blieb die zugeführte Energie nach einer gewissen Zeit konstant im Material enthalten oder erhöhte sich noch. Grund hierfür ist, das durch die Reduzierung der Eigenspannung gleichfalls eine Verminderung der inneren Reibungsenergie einhergeht.
Fazit: Durch Zuführen von Schwingungen reduziert sich die Eigenspannung und die Reibungsenergie. Die zugeführten Schwingungen bleiben dauerhaft im Material enthalten. Somit ist bewiesen, daß einzelne Frequenzen oder ein Frequenzspektrum positiv beeinflusst werden können und somit das Klangverhalten eines Instruments nachhaltig verändern.
Welche Vorteile hat ein „Einschwingen“ bzw. eine Vibrationsentdämpfung ?
Unsere Erfahrungen decken sich zu 100% mit den Kundenmeinungen, die Prof. Reumont in seinem Buch beschrieben hat.
Die Töne werden deutlicher und brillianter, die Ansprache wesentlich leichter.
Das Instrument wird lauter und intensiver und klingt viel ausgeglichener.
Das Obertonverhalten und der Dynamikumfang werden verbessert.
Einer unserer Kunden hat es auf den Punkt gebracht:
„Die Gitarre hat eine Seele bekommen!“
Dem ist nichts hinzuzufügen…
Derzeit gibt es meineswissens nur zwei Geräte für das Einschwingen von Instrumenten im Home Bereich.
Das ToneRite® System arbeitet mit einem rotierenden Motor der Vibrationen erzeugt, die in der Intensität geregelt werden können. Das Gerät wird mittels Gummisockel auf die Saiten gesteckt.
Für die verschiedenen Arten von Saiteninstrumenten sind jeweils eigene Versionen verfügbar, so daß man für z.B. Gitarre, Bass oder Mandoline ein neues Gerät kaufen muss.
Das ToneRite® System ist nur in einer US Version erhältlich und kann nur direkt in den USA bezogen werden. Eine EU Version soll laut Hersteller in Arbeit sein, eine Auslieferung hat sich aber schon mehrmals verzögert, so das in absehbarer Zeit nicht damit zu rechnen ist.
Das PrimeVibe System arbeitet auf Basis der NXT Technologie, die im Audio Bereich sehr verbreitet ist.
Die NXT Technologie benutzt speziell entwickelte Übertrager, die Vibrationen auf jeglichen Materialien übertragen und diese als Resonanzkörper und somit zur Schallerzeugung nutzen.
Das PrimeVibe System wurde speziell für das Einschwingen von Instrumenten entwickelt und die NXT Technologie dahingehend optimiert.
Nähere Informationen findet Ihr in der Artikelbeschreibung.
PrimeVibe "Seasoning" All-in-One ModelGeniales Teil zum Instrumente Einschwingen 119,00 EUR ( inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten ) Lieferzeit: ca. 1 Woche |
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